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Rallye 2007 Bild-558
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Geschichte und Chronik der Rallye Oberland

Geschichte der Veranstaltung

Die Erfolgsstory der jetzigen ADAC-Bayern Rallye Oberland begann vor vielen Jahren als die heutige Form von Rallyes noch in den Kinderschuhen steckte.

Im Jahre 1979 veranstaltete der MSC Bayer. Rigi e.V. im ADAC die erste „Spitzbubrallye“. Eine Rallye 200 die den Namen dem damaligen Sponsor, der Molkerei Hochland verdankt. Ein kleiner, fein duftender Käse Namens Spitzbub stand Patron. Unter den damals aktiven Fahrern wurde die Rallye deshalb auch liebevoll „Kas-Rallye“ genannt. Nach 16 Jahren Spitzbubrallye auf verschiedensten Strecken entwickelte sich dann eine Rallye 400. Sie wurde umbenannt
in 1. ADAC-Rallye Oberland. Die Aufgaben dieser nun gewachsenen Rallye konnte der bisherige Veranstalter nicht mehr allein bewältigen. Somit entstand die Veranstaltergemeinschaft Rallye Oberland. Dies war der Grundstein für diese erfolgreiche Motorsportveranstaltung.

Nach weiteren drei Jahren erlangte die Rallye das Prädikat zur Deutschen Rallye-Challenge. Zwei Jahre später kam der Internationale Mitropa-Cup dazu. Und im 6. Jahr wuchs die Rallye erneut. Nun stand das Prädikat zur Deutschen Rallyemeisterschaft in Aussicht. Nach reiflicher Überlegung in der Veranstaltergemeinschaft und großen Anstrengungen wurde im März 1999 die Rallye Oberland erstmals als DM-Lauf durchgeführt. Es war ein Erfolg. Der Einsatz der Gemeinschaft hat sich gelohnt. Die positive Resonanz von Fahrern und auch vom Deutschen Motor Sport Bund haben die Rallye Oberland zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Deutschen Rallyemeisterschaft werden lassen.
Im Jahr 2005 war diese Veranstaltung die einzige Bayerische Veranstaltung der Deutschen Meisterschaft. 2006 ist „die Oberland“ der erste Lauf zur neuen ADAC Rallye Masters.

Artikel des ADAC zur neuen Serie ADAC Rallye Masters

Eine Serie für den Breitensport und den Nachwuchs: ADAC Rallye Masters für 2006 aus der Taufe gehoben.

Der ADAC Motorsport präsentiert für das Jahr 2006 die neue Serie im deutschen Rallyesport.  Mit diesem Championat will der ADAC besonders den Breitensport stärken sowie gezielt den Rallye-Nachwuchs ansprechen und aktivieren. Entsprechend kostengünstig ist die Teilnahme. Eine Einschreibung für die Serie ist zum Beispiel nicht notwendig. Darüber hinaus locken die ADAC Rallye Masters mit über 100 000 Euro Preisgeld.

Gefahren wird in drei verschiedenen Wertungsgruppen (A, N, und Diesel) sowie mehreren unterschiedlichen Divisionen. Dort ist auch der bewährte ADAC Rallye Junior Cup integriert, für den es eine Sonderwertung und zusätzliche Anreize gibt. Mit diesem breiten Spektrum an Teilnahmemöglichkeiten hat der ADAC ein attraktives Paket für zahlreiche Rallyefahrer in Deutschland geschnürt. Der Automobilclub erhofft sich großen Zuspruch und damit für den Fan wieder attraktivere Fahrerfelder und interessantere Rallyes. Die neue Konzeption kommt damit auch den Veranstaltern zugute. Wert legte die ADAC-Sportkommission gezielt darauf, dass die ADAC Rallye Masters den bestehenden Rallyepokal und die Rallye-Challenge nicht tangieren oder gar beeinträchtigen.

Insgesamt stehen neun Rallyes auf dem Programm, von denen acht gewertet werden. Pro Veranstaltung sind maximal fünf verschiedene Wertungsprüfungen plus eine Zuschauerprüfung möglich. Jede dieser WP´s darf maximal dreimal gefahren werden. Um Kosten zu sparen sind alle Veranstaltungen nur noch "Zweitage-Rallyes“. Wenn möglich, sollte dabei am Samstag und Sonntag gefahren werden. Der Startschuss zu den ADAC Rallye-Masters erfolgt bei der ADAC Bayern-Rallye Oberland am 10./11.März 2006.

ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk blickt nach dem Beschluss der neuen Serie wieder optimistischer in die deutsche Rallye-Zukunft: "Nachdem sich in den vergangenen Jahren der deutsche Rallyesport im Sinkflug befand, haben wir die Initiative ergriffen. Mit den ADAC Rallye Masters bringen wir wieder neuen Elan und Schwung in die Szene. Das wird sich auszahlen. Wenn bei uns der Breitensport floriert, wird es auch sehr bald wieder eine respektable Spitze im Rallyesport geben.“

Kurzzusammenfassung des Jahres 2005

Die Oberlandrallye 2005 war vom winterlichen Wetter geprägt. Schneebedeckte Straßen machten es den Fahrern extrem schwer. Der Vorjahressieger Matthias Kahle hatte zudem seinen neuen Skoda Fabia erst wenige Tage vor der Veranstaltung das erste mal gefahren. So war es für den Görlitzer doppelt schwer gegen die Konkurrenz zu punkten. Auf den Prüfungen am ersten Tag kämpfte Kahle mit Hermann Gaßner, Maik Steudten und dem Tschechen Jiri Tosovsky um die vorderen Plätze. Hermann Gaßner, der Routinier auf dem seriennahen Gruppe N Mitsubishi legte einige Bestzeiten vor und lag am Ende des ersten Tages in der Gesamtwertung vorne.
Im Laufe des Samstags konnte Kahle verlorene Sekunden aufholen und arbeitet sich auf Rang 2 vor. Bis ihn am Samstagnachmittag das Schicksal ereilte: Auf den letzten beiden Prüfungen fiel das Team wegen einem Getriebedefekt auf Rang sieben zurück. Damit war der Weg frei für das Team Hermann Gaßner / Sigi Schrankl: Sie gewannen die Oberlandrallye 2005 vor Andi Aigner / Timo Gottschalk. Dritter wurde Lokalmatador Maik Steudten / Thomas Fuchs.

 

Die Ehrentafel – Bisherige Sieger der ADAC Bayern Rallye Oberland finden Sie unter folgendem Link: Ehrentafel

 

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